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Nicht nur bei Konflikten in der Familie: So erreichen Betroffene Ansprech­partner für Rechts­fragen

Bonn, Bonner AnwaltVerein (BAV). Die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen in Deutschland bleiben noch weiter bestehen. Lockerungen sind für wenige Bereiche ab Anfang Mai in Aussicht gestellt worden.

 

Für die Konflikte zuhause im familiären Bereich bedeutet dies weiterhin eine Belastung. Die ungewohnte Nähe kann Bezie­hungen zum Scheitern bringen und in Einzelfällen auch gefährlich werden, wie die Arbeits­ge­mein­schaft Famili­en­recht im  Bonner Anwal­tVerein warnt. In diesen und anderen Fällen erreichen Ratsu­chende unsere Anwältinnen und Anwälte auch während der beste­henden Kontakt­beschränkungen, unabhängig davon, ob es „dringend“ ist oder nicht.

 

Die Wohnung zu verlassen um eine Anwalts­kanzlei aufzu­suchen, ist nach den derzeit geltenden Regelungen erlaubt. Anwältinnen und Anwälte sind weiterhin für ihre Mandanten da. In einem Telefonat kann dann geklärt werden, ob ein Besuch in der Kanzlei notwendig ist oder ob bereits auf diesem Weg elektro­nisch und telefo­nisch weiter geholfen werden kann ohne dass ein persönliches Aufsuchen notwendig ist.

 

Viele famili­en­recht­liche Konflikte dulden gerade jetzt keinen Aufschub, wie zum Beispiel bei häuslicher Gewalt, bei Fragen des Umgangs- oder Sorge­rechts oder bei Unter­halts­zah­lungen. In vielen Fällen sind Unklar­heiten zum Umgangs­recht bei Ausgangs- und Kontakt­beschränkungen rasch geklärt oder eine Einigung zum Unterhalt aufgrund geänderter finan­zi­eller Verhältnisse herbeigeführt.

 

In Fällen häuslicher Gewalt ist die Lage schwie­riger als sonst, da die Ausweichmöglich­keiten auf dem ersten Blick kaum gegeben zu sein scheinen. „Es gibt hier aber Hilfe, die unbedingt in Anspruch genommen werden kann und soll“, so Linda Schwarzer, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Famili­en­recht. Der erste Schritt in Fällen von Gewalt und Bedro­hungen sei es, die Polizei zu rufen. Die Beamten könnten ein Kontakt­verbot und einen Platz­verweis aussprechen. Im Anschluss helfen Ihnen die Anwältinnen und Anwälte im Famili­en­recht entspre­chende Anträge bei Gericht zu stellen.

 

Trotz beste­hender Unter­halts­re­ge­lungen kann es in einigen Fällen zu Kompli­ka­tionen in diesem Bereich kommen. Zahlt der Unter­halts­pflichtige nun keinen Unterhalt mehr, müssen die Unter­halts­be­rech­tigten ihn zunächst schriftlich dazu auffordern. Für die Pflich­tigen, die einkom­mens­be­dingt in eine Schieflage geraten sind, besteht die Notwen­digkeit einer Anpassung der evtl. bereits titulierten Unter­halts­pflicht zur Vermeidung von Nachteilen durch eine Zwangs­voll­stre­ckung.

 

„Im Übrigen können auch während dieser Krisenzeit reguläre Anträge gestellt werden. Die Möglichkeit der Inanspruch­nahme von anwalt­lichem Beistand ist selbst­verständlich nicht an die mit der aktuellen Lage in Verbindung gebrachten Probleme geknüpft“, betont Marie v. Maydell, Rechtsanwältin und Fachanwältin im Famili­en­recht.

 

Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte in Ihrer Nähe finden Sie beim telefo­ni­schen Anwalts­such­service des Bonner Anwal­tVerein (montags-freitags von 10.00 -13.00 Uhr unter 0228-635800 oder online unter www.bonner-anwalt­verein.de.

 

Ansprech­partner und Kontakt­daten des Anwalt­vereins: …

Ansprechpartnerin:
Annette Führ

-BAV-Geschäftsführerin-

Wilhelmstr. 21-23

53111 Bonn

Tel: 0228-690271

Fax: 0228-651831
E-Mail: fuehr@bonner-anwaltverein.de

Internet: www.bonner-anwaltverein.de

 

 

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